13.04.2008 - 18:57 : Horrorunfall auf der Juvaler Strasse fordert fünf Todesopfer
Eine große Tragödie hat sich am späten Sonntag Nachmittag auf der Strasse nach Juval ereignet. Bei einem Verkehrsunfall kamen fünf von sechs Mitgliedern einer Grödner Familie ums Leben.
K. Rifesser (44), seine Ehefrau P. Zingerle (43), der Sohn M. (14), die Tochter M. (15), Großvater L. Rifesser (72) und dessen Ehefrau E. Santifaller (70) aus St. Jakob bei St. Ulrich in Gröden waren zu einer Firmungsfeier beim Schlosswirt von Juval geladen.
Die Gesellschaft von 20 Personen verbrachte einen schönen Nachmittag, bis dann am frühen Abend die Heimfahrt angetreten wurde.
Ein Großteil der Gruppe war bereits früher zu Tal gefahren. Die Familie Rifesser folgte kurz vor 19 Uhr. Zwischen dem Schlosswirt und dem Unterortlhof passierte dann das Unfassbare. Aus bisher nicht geklärten Gründen verlor K. Rifesser die Herrschaft über seinen siebensitzigen Madza 5, schaffte die Kurve nicht mehr und fuhr geradeaus weiter. Dies haben laut dem Hauptmann der Carabinieri Vinschgau, Marco D'Addato, Augenzeugen zu Protokoll gegeben.
In Folge stürzte das Fahrzeug rund 200 Meter in dem felsigen Gelände ab, überschlug sich dabei mehrmals und blieb völlig zerstört auf der darunterliegenden Fahrbahn auf der Beifahrerseite liegen.
Die Augenzeugen schlugen sofort über die Notrufzentrale 118 Alarm. Beim Eintreffen der Rettungsmannschaft des Weißen Kreuzes Naturns, der Freiwilligen Feuerwehren von Galsaun und Tschars sowie der Bergrettung Latsch war sich noch keiner der Retter des Ausmaßes der Tragödie bewusst.
Neben dem völlig zerstörten Wagen fanden die Sanitäter ein Mädchen, das aufgrund seines Schockzustands keine genauen Angaben über die Anzahl der Autoinsassen machen konnte. Erst als weitere Verwandte der Familie die Unfallstelle erreichten, stellte sich heraus, dass sich insgesamt sechs Personen im Auto befunden haben müssen.
In dem bis zur Unkenntlichkeit zerstörten Fahrzeug befanden sich die leblosen Körper von K., L. und M. Rifesser. P. Rifesser lag tot neben dem Wagen, die Großmutter war während des Absturzes aus dem Auto geschleudert worden. Ihr lebloser Körper wurde etwas oberhalb in einem Waldstück gefunden.
Derweil hatte auch der Landesrettungshubschrauber Pelikan 1 den Ort des Geschehens erreicht. Dessen Notarzt übernahm die 15-Jährige, die in der Zwischenzeit von den Sanitätern im Rettungswagen versorgt worden war.
Das Mädchen wurde zur Kontrolle in das Krankenhaus von Bozen geflogen. Dort konnten die Ärzte keine ernsthaften Verletzungen feststellen.
Da ein Augenzeuge beobachtet hatte, dass sich eine Person vom Unfallwagen entfernt hatte, wurde der Stabener Waalweg Richtung Tschars und der Steig Richtung Staben abgesucht, ohne jedoch eine Person ausfindig machen zu können.
Die Autoinsassen mussten unter Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten geborgen werden. Die fünf Toten wurden in die Leichenkapelle des Krankenhauses von Schlanders gebracht.
Eine Verwandte war am Schauplatz der Tragödie zusammengebrochen und musste in das Krankenhaus von Meran gebracht werden. Die übrigen Verwandten der Familie (unter ihnen drei Kinder) sowie die Einsatzkräfte wurden von sieben Mitgliedern der Notfallseelsorge sowie zwei Mitarbeitern des Psychologischen Notfalldienstes des Landes betreut.
Im Einsatz standen auch die Carabinieri von Schnals, Latsch und Schlanders.
Siehe auch: www.feuerwehr-tschars.it
K. Rifesser (44), seine Ehefrau P. Zingerle (43), der Sohn M. (14), die Tochter M. (15), Großvater L. Rifesser (72) und dessen Ehefrau E. Santifaller (70) aus St. Jakob bei St. Ulrich in Gröden waren zu einer Firmungsfeier beim Schlosswirt von Juval geladen.
Die Gesellschaft von 20 Personen verbrachte einen schönen Nachmittag, bis dann am frühen Abend die Heimfahrt angetreten wurde.
Ein Großteil der Gruppe war bereits früher zu Tal gefahren. Die Familie Rifesser folgte kurz vor 19 Uhr. Zwischen dem Schlosswirt und dem Unterortlhof passierte dann das Unfassbare. Aus bisher nicht geklärten Gründen verlor K. Rifesser die Herrschaft über seinen siebensitzigen Madza 5, schaffte die Kurve nicht mehr und fuhr geradeaus weiter. Dies haben laut dem Hauptmann der Carabinieri Vinschgau, Marco D'Addato, Augenzeugen zu Protokoll gegeben.
In Folge stürzte das Fahrzeug rund 200 Meter in dem felsigen Gelände ab, überschlug sich dabei mehrmals und blieb völlig zerstört auf der darunterliegenden Fahrbahn auf der Beifahrerseite liegen.
Die Augenzeugen schlugen sofort über die Notrufzentrale 118 Alarm. Beim Eintreffen der Rettungsmannschaft des Weißen Kreuzes Naturns, der Freiwilligen Feuerwehren von Galsaun und Tschars sowie der Bergrettung Latsch war sich noch keiner der Retter des Ausmaßes der Tragödie bewusst.
Neben dem völlig zerstörten Wagen fanden die Sanitäter ein Mädchen, das aufgrund seines Schockzustands keine genauen Angaben über die Anzahl der Autoinsassen machen konnte. Erst als weitere Verwandte der Familie die Unfallstelle erreichten, stellte sich heraus, dass sich insgesamt sechs Personen im Auto befunden haben müssen.
In dem bis zur Unkenntlichkeit zerstörten Fahrzeug befanden sich die leblosen Körper von K., L. und M. Rifesser. P. Rifesser lag tot neben dem Wagen, die Großmutter war während des Absturzes aus dem Auto geschleudert worden. Ihr lebloser Körper wurde etwas oberhalb in einem Waldstück gefunden.
Derweil hatte auch der Landesrettungshubschrauber Pelikan 1 den Ort des Geschehens erreicht. Dessen Notarzt übernahm die 15-Jährige, die in der Zwischenzeit von den Sanitätern im Rettungswagen versorgt worden war.
Das Mädchen wurde zur Kontrolle in das Krankenhaus von Bozen geflogen. Dort konnten die Ärzte keine ernsthaften Verletzungen feststellen.
Da ein Augenzeuge beobachtet hatte, dass sich eine Person vom Unfallwagen entfernt hatte, wurde der Stabener Waalweg Richtung Tschars und der Steig Richtung Staben abgesucht, ohne jedoch eine Person ausfindig machen zu können.
Die Autoinsassen mussten unter Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten geborgen werden. Die fünf Toten wurden in die Leichenkapelle des Krankenhauses von Schlanders gebracht.
Eine Verwandte war am Schauplatz der Tragödie zusammengebrochen und musste in das Krankenhaus von Meran gebracht werden. Die übrigen Verwandten der Familie (unter ihnen drei Kinder) sowie die Einsatzkräfte wurden von sieben Mitgliedern der Notfallseelsorge sowie zwei Mitarbeitern des Psychologischen Notfalldienstes des Landes betreut.
Im Einsatz standen auch die Carabinieri von Schnals, Latsch und Schlanders.
Siehe auch: www.feuerwehr-tschars.it
Einsatzdetails: |
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| Einsatzort: | Juval |
| Einsatzzeitpunkt: | 13.04.2008 - 18:57 |
| Anzahl der beteiligten Feuerwehrleute: | ca. 40 |
| beteiligte Feuerwehren: | FF Galsaun, FF Tschars |
| Bericht von: | Feuerwehr Tschars/Dolomiten |
| Bilder von: | Feuerwehr Tschars |
| eingeschickt von Mitglied: | Florian |



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